Die Behandlung der Seele, meist in Gesprächsform. Dabei werden unterschiedliche Techniken angewandt.
Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist ein wissenschaftliche und von den Krankenkassen anerkanntes Psychotherapieverfahren, das aus der Psychoanalyse hervorgegangen ist.
Es wird versucht die den aktuellen psychischen Beschwerden, Problemen und Störungen zugrunde liegenden seelischen Vorgänge, meist unbewusste Konflikte aus der Kindheit und Jugend zu identifizieren und bewusst zu machen um diese dann adäquat aufzuarbeiten und so eine Linderung / Klärung der Probleme und Beschwerden zu ermöglichen.
Die Therapiesitzungen finden in der Regel wöchentlich bis 14-tägig statt und dauern 50 Minuten.
Es finden zunächst 1-3 psychotherapeutische Sprechstunden (ebenfalls à 50min) statt um den Bedarf einer Psychotherapie zu klären.
Danach schließen sich 4 probatorische Sitzungen an, in denen Patient und Therapeut entscheiden können, ob sie eine gute Basis für eine gemeinsame Therapie finden.
Es gibt dann die Form einer Kurzzeittherapie von 12-24 Sitzungen.
Diese kann bei Bedarf und nach Genehmigung durch die Krankenkasse in eine Langzeittherapie von 60-100 Sitzungen umgewandelt werden.
Achtung: Privatversicherte sollten sich direkt bei ihrer Krankenkasse nach den jeweiligen Modalitäten erkundigen.
Zitat von C.G. Jung:
Der Mensch trägt immer seine ganze Geschichte und die Geschichte der Menschheit mit sich.
Weitere Informationen zur tiefenpsychologischen Psychotherapie oder anderen Psychotherapieverfahren
finden Sie unter "Psychiater und Neurologen im Netz":